Datierung: Mitte 15. Jh. (Pergamenteinbandmakulatur aus dem 12.
Jh.)
Bestandshinweis: Im Jahr 1919 hat der Freiherr von
Fürstenberg-Herdringen seine Handschriften (darunter 59
Stücke aus Lüttich) der Erzbischöflichen Akademischen
Bibliothek von Paderborn (EAB) übergeben. Diese Stücke wurden
in Versailles Belgien als Kriegsschaden (Reparation) zugewiesen und
nach Löwen (Leuven) gebracht. Beim Artillerie-Angriff im Mai 1940
sind diese Handschriften (zusammen mit vielen anderen) dort vernichtet
worden; vgl.den 2teiligen Aufsatz zu den Beständen in: Revue
Bénédictine 1991 und 1997 (Hinweis Maurits
Vandecasteele). Die übrigen 1919 der EAB
überstellten ca. 30.000 Bände der Bibliothek des
Gräflichen Hauses
Fürstenberg-Herdringen wurden 1975 von der EAB an das
Gräfliche Haus
Fürstenberg-Herdringen zurückgegeben.
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